Stammzelltransplantation II
Allogen oder autolog?
Bei einer allogenen Blutstammzelltransplantation werden dem Spender die Stammzellen entweder aus dem Knochenmark oder aus dem Venenblut entnommen. Die Blutstammzellen werden in der Regel noch am Tag der Entnahme dem Patienten über eine Vene transfundiert, nachdem er zuvor eine Hochdosistherapie erhalten hat. Ein Einfrieren ist in der Regel nicht erforderlich.
Vor einer Tranplantation autologer Blutstammzellen müssen die Zellen zunächst von dem Patienten gesammelt werden. Dies geschieht in der Regel nach einer Chemotherapie und unter Zuhilfenahme des Granulozyten-stimulierenden-Faktors G-CSF. Nach der Entnahme werden die Blutstammzellen in Flüssigstickstoff tiefgefroren (kryokonserviert) und dann nach einer nochmaligen, intensiven Chemotherapie (Hochdosistherapie) dem Patienten über eine Vene zurückgegeben. Durch den Einfriervorgang werden die Zellen nicht geschädigt. Sie sind in Flüssigstickstoff lange Zeit haltbar.
