Klinische Studien bei Krebserkrankungen II

Was sind "klinische Studien"?

 

Klinische Studien sind Testverfahren, die alle neuen Krebsbehandlungen durchlaufen müssen, bevor sie als Standardbehandlung bei vielen Patienten angewandt werden können. Für klinische Studien gibt es viele verschiedene andere Bezeichnungen wie Forschungsprotokoll, medizinische Forschung, Therapiestudien oder einfach klinische Prüfung. Trotz dieser sprachlichen Verwirrung haben Studien eine Gemeinsamkeit: sie testen neue Ansätze für Diagnose, Behandlung oder Vermeidung von Krebs beim Menschen.
Eine klinische Studie ist die wiederholte und standardisierte Anwendung einer therapeutischen oder diagnostischen Maßnahme mit dem Ziel eine Prüfhypothese zu bestätigen oder zu verwerfen. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über den Aufbau und Ablauf von Studien informieren, wichtige Begriffe nachlesen und Tips erhalten, wenn Sie oder Ihr behandelnder Arzt die Teilnahme an einer klinischen Studie erwägen. Darüberhinaus möchten wir an einem Beispiel zeigen, wie die zielstrebige Durchführung von Studien bei einer speziellen Krebserkrankung zu raschen Erfolgen führte.

Vom Labor zum Krankenbett: Wie neue Substanzen, insbesondere Naturstoffe aus Meer und Urwald, entdeckt und zu Medikamenten werden. Das schrittweise Vorgehen hierbei geht von experimentellen, sogenannten vorklinischen Untersuchungen zu klinischen Studien über. Letztere gliedern sich in sogenannte Phase I -, Phase II -, Phase III - und Therapieoptimierungsstudien.

Wichtige Begriffe bei klinischen Studien: Was bedeuten die Begriffe "Randomisation", "Verblindung" und "Placebokontrolle".

Praktische Tipps für Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen und welche Fragen Sie unbedingt stellen sollten, wenn Sie an einer klinischen Studie teilnehmen wollen.

Eine Erfolgsgeschichte: Wie ein schnelle Verbesserung der Behandlung des Morbus Hodgkin durch hohe Studienbeteiligung erreicht wurde.